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WooCommerce oder Shopify: die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick

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Die Wahl der Plattform entscheidet mit darüber, wie gut Ihr Onlineshop wachsen kann. In diesem Beitrag vergleichen wir WooCommerce und Shopify, zwei der beliebtesten Shopsysteme. Er richtet sich an Gründer, Unternehmer und Händler, die vor genau dieser Entscheidung stehen.

Wir sagen dabei offen, wo wir stehen: Für die meisten Shops mit eigenen Anforderungen empfehlen wir WooCommerce. Shopify hat aber echte Stärken, und die nennen wir ebenso.

Kurzüberblick

  • Shopify ist eine gehostete Komplettlösung: Software, Hosting und Zahlungsabwicklung kommen von einem Anbieter, gegen eine monatliche Gebühr.
  • WooCommerce ist ein kostenloses Plugin für WordPress, das Sie selbst hosten. Dafür gehören Ihnen Code und Daten, und Sie gestalten den Shop nach Ihren Anforderungen.
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    Grundlagen und Unterschiede

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    Was ist WooCommerce?

    WooCommerce ist ein Open Source Plugin, das WordPress um einen vollständigen Shop erweitert. Entwickelt hat es ursprünglich das Unternehmen WooThemes, das 2015 von Automattic übernommen wurde, dem Unternehmen hinter WordPress.com. Sie installieren und aktivieren WooCommerce wie jedes andere Plugin. Die Einrichtung ist aufwendiger als bei Shopify, dafür haben Sie die Kontrolle über jeden Teil Ihres Shops.

    Nach der Zahl der Shops gehört WooCommerce weltweit zu den meistgenutzten Shopsystemen, häufig wird ein Anteil von rund einem Drittel genannt. Shopify ist vor allem bei großen, umsatzstarken Shops stark gewachsen.

    Was ist Shopify?

    Shopify wurde 2006 von Tobias Lütke und Scott Lake gegründet, nachdem die beiden einen Onlineshop für Snowboardausrüstung aufgebaut hatten. Die Plattform bringt von Anfang an alles mit, was Sie für einen Shop und die Zahlungsabwicklung brauchen. Hosting und eine Subdomain sind im Preis enthalten, und Shopify legt viel Wert auf einfache Bedienung.

    Architektur, Hosting und Kontrolle

    Bei WooCommerce hosten Sie den Shop selbst oder bei einem Anbieter Ihrer Wahl, und WordPress dient als CMS. Shopify hostet und verwaltet die Software für Sie, ein eigenes Hosting brauchen Sie nicht. Dafür können Sie nur ändern, was Shopify zulässt. Verkaufen Sie wenige, einfache Produkte und wollen schnell starten, ist das bequem. Sobald Ihr Shop eigene Abläufe braucht, stoßen Sie an diese Grenzen.

    Kosten und Preismodelle im Vergleich

    Die Kosten sind oft das wichtigste Kriterium bei der Wahl zwischen Shopify und WooCommerce. Wer nur die monatliche Grundgebühr vergleicht, greift aber zu kurz. Aussagekräftig sind die Gesamtkosten über ein bis drei Jahre, die Total Cost of Ownership (TCO).

    WooCommerce: die Kosten im Detail

    WooCommerce selbst ist kostenlos, ein laufender Shop verursacht trotzdem Kosten:

    • Hosting: Einfaches Shared Hosting gibt es ab etwa 5 Euro im Monat. Für einen Shop mit echtem Umsatz empfehlen wir leistungsfähiges Hosting für rund 20 bis 100 Euro im Monat.
    • Domain: rund 15 Euro im Jahr.
    • Plugins: Manche Funktionen wie Abonnements oder besondere Zahlungsarten brauchen kostenpflichtige Plugins. Ein typischer Shop gibt dafür etwa 100 bis 300 Euro im Jahr aus.
    • Theme: Ein Premium Theme kostet einmalig etwa 60 bis 100 Euro.
    • Wartung: Wer Updates und Backups nicht selbst übernimmt, beauftragt dafür einen Entwickler oder eine Agentur.

    Shopify: Abo und Gebühren

    Shopify ist bei den Grundgebühren transparent, hat aber Kosten, die mit dem Umsatz steigen. Für beide Systeme gilt: Lassen Sie Design und Umsetzung von einer Agentur machen, kommen einmalige Kosten hinzu.

    • Grundgebühr: Je nach Zahlweise kostet Basic etwa 25 bis 36 Euro im Monat, Grow etwa 65 bis 105 Euro und Advanced 289 bis 384 Euro. Das ist der Stand im Oktober 2026. Shopify Plus beginnt bei rund 2.100 Euro im Monat.
    • Zusatzgebühr: Nutzen Sie statt Shopify Payments einen externen Anbieter wie PayPal oder Mollie, kostet das extra. Shopify berechnet dann 2 Prozent (Basic), 1 Prozent (Grow) oder 0,6 Prozent (Advanced) auf jeden Verkauf.
    • Apps: Viele Funktionen aus dem App Store kosten monatlich. Mit mehreren Apps kommen schnell 100 bis 200 Euro im Monat zusammen.
    • Themes: Premium Themes im Theme Store kosten meist 200 bis 350 Euro.

    Beispielrechnung für ein Jahr

    Die Gebühren der Zahlungsanbieter selbst fallen bei beiden Systemen an und sind hier nicht eingerechnet.

    Szenario Startup:

    • WooCommerce: Hosting 120 €, Theme 60 €, Premium Plugins 100 € und Domain 15 € ergeben rund 300 € im ersten Jahr. Die Wartung übernehmen Sie hier selbst.
    • Shopify: Basic Tarif rund 300 € bei jährlicher Zahlung und ein Theme für rund 200 €, zusammen rund 500 €. Ohne Shopify Payments kommen 2 Prozent auf jeden Verkauf dazu.
    • Ergebnis: WooCommerce ist zum Start meist günstiger.

    Szenario wachsendes Unternehmen mit 200.000 € Jahresumsatz über einen externen Zahlungsanbieter:

    • WooCommerce: Hosting 240 €, Theme 60 €, Premium Plugins 200 € und Wartung durch eine Agentur 1.200 €, zusammen rund 1.700 €.
    • Shopify: Grow Tarif 800 bis 1.260 €, Zusatzgebühr von 1 Prozent auf den Umsatz 2.000 € und Apps für rund 50 € im Monat 600 €. Zusammen sind das rund 3.400 bis 3.900 €.
    • Ergebnis: Mit wachsendem Umsatz wird die Zusatzgebühr zum größten Kostenblock. Mit Shopify Payments entfällt sie, dafür berechnet Shopify dort eigene Gebühren pro Zahlung. WooCommerce bleibt in den meisten Fällen günstiger, und die Wartung ist der Posten, den Sie im Blick behalten sollten.

    Mit diesem Kostenrechner für Shopify rechnen Sie Ihr eigenes Szenario durch.

    Bedienbarkeit und Lernkurve

    Einstellungen und Seitenvorschau in einem Website Editor

    Für viele Händler zählt die einfache Bedienung. Shopify gilt als besonders einsteigerfreundlich, aber ein gut eingerichteter WooCommerce Shop ist im Alltag ebenso leicht zu bedienen.

    Einstieg und Installation

    Shopify ermöglicht einen schnellen Start nach dem Prinzip Plug and Play. Für Einsteiger ohne technische Hilfe ist das ein Vorteil. WooCommerce braucht zuerst eine Einrichtung mit Hosting und Installation. Übernimmt das eine Agentur, erhalten Sie einen fertigen Shop und müssen sich um die Technik nicht kümmern.

    Tägliche Verwaltung

    Im Alltag, also beim Anlegen von Produkten und Bearbeiten von Bestellungen, nehmen sich beide Systeme wenig. Das WordPress Dashboard kennen viele Redakteure bereits, und wer bloggen kann, kann auch einen WooCommerce Shop verwalten. Außerdem passen wir das Backend an Ihre Abläufe an und blenden unnötige Menüpunkte aus.

    Verantwortlichkeiten

    Bei Shopify kümmert sich der Anbieter um den Schutz vor Angriffen und um Backups. Bei WooCommerce übernehmen das Hosting, Sicherheitsplugins und eine saubere Konfiguration bei der Einrichtung. Mehr dazu lesen Sie im Abschnitt zu Sicherheit und Wartung.

    Design und Gestaltung

    Das Auge kauft mit. Noch wichtiger ist aber, dass der Shop so funktioniert, wie Ihre Marke es braucht.

    Auswahl und Qualität der Themes

    • Themes für Shopify: oft schick und mobil optimiert, im Kern aber starr. Viele Shops sehen sich deshalb ähnlich.
    • Themes für WooCommerce: Es gibt Tausende in sehr unterschiedlicher Qualität. Der eigentliche Vorteil liegt im eigenen Design. Wir entwickeln einen Shop, der Ihre Corporate Identity genau trifft, ohne an die Grenzen eines Baukastens zu stoßen.

    Anpassbarkeit und Flexibilität

    Hier spielt WooCommerce seine größte Stärke aus:

    • WooCommerce: Weil wir Zugriff auf jede Zeile Code haben, ist fast alles umsetzbar. Ein Konfigurator für Möbel nach Maß oder ein komplexer Bestellprozess für B2B Kunden? Solche Funktionen setzen wir als WooCommerce Experten regelmäßig um.
    • Shopify: Sie können das Frontend anpassen, die Logik dahinter aber nur begrenzt. Am Checkout sind Änderungen nur in engen Grenzen möglich, und bei besonderen Anforderungen heißt es oft: Das geht leider nicht.

    Funktionen und Erweiterungen

    Angebot und Vielfalt

    WordPress und WooCommerce haben ein riesiges Ökosystem aus Open Source. Für fast jedes Problem gibt es eine Lösung, die oft keine monatlichen Kosten verursacht, weil sie kostenlos ist oder die Basisversion eines Plugins reicht. Der App Store von Shopify ist gut sortiert, aber viele gute Funktionen kosten ein monatliches Abo, und das summiert sich.

    Integration

    Als Agentur schätzen wir an WooCommerce, dass wir Schnittstellen zur Warenwirtschaft direkt und nach Ihren Anforderungen bauen können, etwa unsere Tridata Schnittstelle. Bei Shopify sind wir an die verfügbaren APIs und deren Limits gebunden.

    Zahlungsabwicklung und Gebühren

    Einstellungen zur Zahlungsabwicklung in einer Shopoberfläche

    Verfügbare Zahlungsanbieter

    Beide Systeme unterstützen viele Zahlungsanbieter. WooCommerce bindet alle wichtigen Anbieter wie Stripe, PayPal, Klarna oder Mollie über meist kostenlose Plugins an, die Gebühren der Anbieter selbst zahlen Sie natürlich trotzdem. Automattic bietet mit WooPayments außerdem eine eigene Zahlungslösung an, die ebenfalls Gebühren pro Zahlung kostet.

    Shopify unterstützt ebenfalls externe Anbieter, setzt aber vor allem auf Shopify Payments. Wer sich für Shopify entscheidet, sollte Shopify Payments deshalb ernsthaft in Betracht ziehen.

    Gebühren pro Verkauf

    Mit Shopify Payments zahlen Sie je nach Tarif und Zahlungsart eine Gebühr pro Verkauf, die in höheren Tarifen sinkt. Nutzen Sie einen externen Anbieter, kommt die oben genannte Zusatzgebühr von Shopify hinzu. WooCommerce erhebt keine eigene Gebühr: Sie zahlen nur, was Ihr Zahlungsanbieter berechnet.

    Rechtssicherheit und Datenschutz in Deutschland

    Für Händler in Deutschland liegt WooCommerce hier klar vorne. Plugins wie Germanized oder German Market bringen die Pflichtangaben für den deutschen Markt direkt in den Shop. Dazu gehören Grundpreise, Lieferzeiten, Hinweise zur Mehrwertsteuer, die richtige Beschriftung des Bestellbuttons und die Checkboxen für AGB und Widerruf. Germanized gibt es sogar in einer kostenlosen Basisversion. Bei Shopify brauchen Sie für diese Anforderungen meist zusätzliche Apps, oft mit monatlichen Kosten.

    Auch beim Datenschutz haben Sie bei WooCommerce die Wahl. Ihr Shop kann komplett auf Servern in Deutschland laufen, etwa in unserem Rechenzentrum in Frankfurt am Main. Shopify verarbeitet Daten dagegen auch außerhalb der EU, und das müssen Sie in Datenschutzerklärung und Verträgen berücksichtigen.

    Versand und Verkauf über mehrere Kanäle

    Weiße Kartons auf violettem Hintergrund

    Versandoptionen und Regeln

    Beide Systeme ermöglichen internationalen Versand. Shopify hat durch Partnerschaften mit großen Paketdiensten wie DHL oder UPS einen Vorsprung, in manchen Ländern mit vergünstigten Versandlabels. WooCommerce bindet Versanddienstleister über Plugins an, viele davon kostenlos, und lässt Ihnen bei den Versandregeln viel Freiheit.

    Dropshipping und Print on Demand

    Beide Plattformen eignen sich für Dropshipping, bei dem Sie keine Ware auf Lager haben. Shopify bietet dafür spezielle Apps für die bekanntesten Marktplätze. Für WooCommerce gibt es eine große Auswahl an Plugins, mit denen Sie Produkte direkt von Anbietern importieren.

    Marktplätze und Social Media

    Produkte auf Facebook, Instagram, TikTok, eBay oder anderen Marktplätzen zu verkaufen, funktioniert mit beiden Systemen. In WooCommerce läuft das über Produktfeeds, oft per kostenlosem Plugin. Hier liegen beide gleichauf.

    SEO, Performance und Wachstum

    Liniendiagramm mit mehreren Verlaufskurven

    Ladezeiten und Hosting

    Bei WooCommerce bestimmen Sie die Geschwindigkeit selbst, über schnelles Hosting, ein CDN wie Cloudflare und Caching Plugins wie WP Rocket oder kostenlose Alternativen. Gut optimierte Shops laden oft in unter zwei Sekunden. Wie wir das erreichen, zeigt unsere Performance Optimierung. Shopify liefert durch sein CDN und die automatische Bildoptimierung von Haus aus ordentliche Ladezeiten, eigene Anpassungen und viele Apps können sie aber bremsen.

    Möglichkeiten für SEO

    WooCommerce basiert auf WordPress und bietet volle Kontrolle über Meta Daten, URLs, Sitemaps und Breadcrumbs, etwa mit Yoast SEO oder Rank Math. Shopify liefert solide Grundfunktionen mit automatischer Sitemap und strukturierten Daten. Die URL Struktur ist dort aber fest vorgegeben, mit Pfaden wie /products/ und /collections/, die sich nicht ändern lassen.

    Skalierbarkeit bei viel Traffic

    WooCommerce wächst mit leistungsfähigem Hosting und optimierter Datenbank auch bei sehr viel Traffic, ohne feste Grenzen durch einen Anbieter. Shopify skaliert technisch gut, begrenzt aber den Zugriff über seine APIs. Für große Shops führt der Weg zu Shopify Plus mit deutlich höheren Gebühren, und die Bindung an den Anbieter bleibt.

    Sicherheit und Wartung im Alltag

    Vorhängeschloss auf einer Computertastatur

    Verantwortung für Sicherheit

    Shopify kümmert sich zentral um Firewalls, den Schutz vor DDoS Angriffen und die Erkennung von Angriffen. Bei WooCommerce übernehmen Sie oder Ihre Agentur diese Aufgaben, etwa mit starken Passwörtern, Anmeldung in zwei Schritten und regelmäßigen Scans. Auf Wunsch installieren wir bei unseren Kunden Wordfence, eine sehr starke Firewall für WordPress, die Angriffe erkennt und blockiert.

    Updates und Sicherheitsplugins

    Shopify spielt Updates des Systems automatisch ein und liefert kostenlose SSL Zertifikate mit. Bei WooCommerce sind automatische Updates für Core, Plugins und Themes möglich. Trotzdem muss jemand prüfen, ob nach einem Update noch alles funktioniert, gerade im Checkout. Das ist aufwendig, deshalb lohnt sich ein Wartungsvertrag. Wir bieten zum Beispiel eine WooCommerce Wartung an. Je nach Paket ist darin eine Stunde pro Monat für kleinere Änderungen enthalten.

    Risiko und Kontrolle

    Bei WooCommerce liegt die Pflege von WordPress, Themes und Plugins bei Ihnen. Das kostet Zeit, gibt Ihnen aber volle Kontrolle. Shopify nimmt Ihnen diese Arbeit ab, dafür verzichten Sie auf Freiheit bei besonderen Anpassungen. Übergeben Sie die Wartung einer Agentur, haben Sie beides: die Freiheit von WooCommerce und den Kopf frei für Ihr Geschäft.

    Support und Community

    Supportseite mit Suchfeld und Themenübersicht

    Beide Systeme bieten Hilfe auf unterschiedlichen Wegen, von Anleitungen bis zur Community.

    Support im Vergleich

    Shopify bietet ein umfangreiches Hilfe Center mit Artikeln und Videos, ein eigenes Forum und Support rund um die Uhr per Chat, E-Mail und Telefon. Bei WooCommerce gibt es keinen zentralen Support für den ganzen Shop. Hilfe kommt aus der Community, von den Herstellern kostenpflichtiger Erweiterungen und von Ihrer Agentur. Unsere Kunden bekommen von uns werktags innerhalb eines Tages eine Antwort.

    Community und Foren

    Shopify pflegt eine aktive Community mit Forum, YouTube Kanal und regelmäßigen Webinaren. WooCommerce profitiert von der riesigen WordPress Community mit den Foren auf wordpress.org, Stack Overflow und unzähligen Anleitungen.

    Verfügbarkeit von Dienstleistern

    Für WooCommerce finden Sie über den Marktplatz auf woocommerce.com zertifizierte Agenturen, dazu viele unabhängige Entwickler. Shopify hat ein eigenes Partnerprogramm, Experten dort kosten aber meist extra.

    Wechsel zwischen WooCommerce und Shopify

    Zwei Hände mit sich auflösenden Bildfragmenten

    Ein Wechsel zwischen den Systemen braucht gute Planung, damit weder Daten noch Rankings verloren gehen.

    Worauf Sie achten sollten

    Produkte, Kunden, Bestellhistorie und Bewertungen müssen vollständig umziehen, ohne den laufenden Verkauf zu stören oder das Vertrauen der Kunden zu gefährden. Testen Sie immer auf einer Staging Kopie, planen Sie eine kurze Ausfallzeit von etwa ein bis zwei Tagen ein und informieren Sie Ihre Kunden vorab.

    Datenmigration

    Cart2Cart überträgt Produkte, Kategorien, Bestellungen und Kunden automatisch von Shopify zu WooCommerce, mit Vorschau und Übernahme von Bildern und Attributen. Die Preise beginnen je nach Datenmenge bei rund 70 Euro. LitExtension arbeitet ähnlich und gleicht Änderungen während der Umstellung nach, inklusive der URLs für SEO.

    Typische Stolperfallen

    Neben der Umstellung der Domain über die DNS Einträge brauchen Sie ein passendes Theme und müssen die Kernseiten wie Shop, Warenkorb und Checkout neu aufbauen. Richten Sie 301 Weiterleitungen für alle alten URLs ein, etwa mit Yoast SEO oder Regeln in der .htaccess. So bleiben Traffic und Rankings erhalten. Passen Sie außerdem Zahlungsarten und Erweiterungen an, sichern Sie vor und nach dem Umzug Backups und testen Sie danach Checkout und mobile Ansicht.

    Den Umzug von Shopify zu WooCommerce übernehmen wir als WooCommerce Agentur komplett für Sie.

    Wann welches System die bessere Wahl ist

    Grüne und rote Äpfel in einer Obstauslage

    WooCommerce passt, wenn Flexibilität und volle Kontrolle über Technik und Kosten zählen. Shopify spielt seine Stärken aus, wenn eine schnelle, gehostete Komplettlösung im Vordergrund steht.

    Fallbeispiele und Szenarien

    Shopify richtet sich vor allem an Händler, die ohne Vorkenntnisse starten und sich nicht um Hosting, Sicherheit und Updates kümmern wollen. Für Standardshops mit überschaubarem Sortiment ist das eine gute Wahl.

    WooCommerce ist die bessere Wahl, wenn Sie bereits eine WordPress Website haben oder Design, Funktionen und Infrastruktur nach Ihren Wünschen gestalten wollen. Das gilt für kleine Nischenshops ebenso wie für große Projekte, sofern Hosting, Caching und Wartung stimmen. Dafür bieten wir zum Beispiel ein Performance Hosting an, das auf WordPress abgestimmt ist.

    Vor und Nachteile im Überblick

    Shopify punktet mit schnellem Start, eingebauten Funktionen für Zahlung und Versand und einem einheitlichen Backend. Dafür sind Anpassungen an Checkout, Datenmodell und Performance nur in den Grenzen der Plattform möglich. Apps und die Zusatzgebühr bei externen Zahlungsanbietern erhöhen die laufenden Kosten.

    WooCommerce macht aus WordPress einen vollwertigen Onlineshop. Dank tausender Plugins und Themes lässt er sich fast beliebig anpassen, von eigener Produktlogik bis zu komplexen Funktionen für B2B. Dafür müssen Hosting, Sicherheit und Updates aktiv betreut werden. Im Gegenzug behalten Sie die volle Hoheit über Code, Daten und Kosten.

    Checkliste zur Auswahl

    • Budget und Gebühren: Stellen Sie das Shopify Abo samt Zusatzgebühren den Kosten für Hosting und Entwicklung bei WooCommerce gegenüber, am besten über mehrere Jahre.
    • Technische Ressourcen: Wenig Know-how und kein Partner sprechen für Shopify, hohe Ansprüche an Anpassungen für WooCommerce.
    • Tempo beim Start: Schnell und ohne Hosting starten geht mit Shopify, eine eigene Gestaltung gelingt mit WooCommerce.
    • Wachstum: Einfaches Wachstum mit Standardprozessen klappt mit Shopify. Komplexe Shops mit viel Volumen oder Funktionen für B2B sind bei WooCommerce besser aufgehoben.
    • Integrationen und SEO: Tiefe Anbindungen an ERP oder CRM und volle Kontrolle über SEO sprechen für WooCommerce, Standard Apps für Shopify.
    • Unabhängigkeit: Wer die Bindung an einen Anbieter vermeiden und den Code selbst kontrollieren will, wählt WooCommerce. Wer eine wartungsfreie Mietlösung sucht, wählt Shopify.
    Person arbeitet an einem LaptopKI-generiert

    Fazit: Welche Plattform passt zu Ihrem Shop?

    Beide Plattformen bieten starke Funktionen für den Onlinehandel, unterscheiden sich aber bei Einrichtung, Flexibilität und Kosten.

    Zusammenfassung der wichtigsten Punkte

    Shopify bietet eine einfache Einrichtung, übernimmt Updates, Sicherheit und Hosting und hat Support rund um die Uhr. Das passt zu Händlern ohne technisches Wissen und ohne Agentur. WooCommerce punktet mit nahezu unbegrenzter Anpassbarkeit, niedrigeren laufenden Kosten und voller Kontrolle über die Daten. Dafür braucht es aktive Pflege durch Sie oder eine Agentur.

    Unsere Empfehlung

    Für einen schnellen Start mit einem Standardshop ohne eigene Technik ist Shopify eine solide Wahl. Für ein eigenes Design, Schnittstellen zu Warenwirtschaft und CRM und Wachstum ohne Abhängigkeit empfehlen wir WooCommerce. Für die meisten Unternehmen mit eigenen Anforderungen ist das die bessere Entscheidung.

    Ausblick

    Headless Commerce gewinnt an Bedeutung, etwa WooCommerce mit einem Frontend in Next.js oder Shopify mit Hydrogen. Beide Plattformen entwickeln sich weiter: Shopify baut Plus für große Kunden aus, WooCommerce setzt auf Blöcke und bessere Performance. Spannend bleiben KI gestützte Personalisierung und die Frage, wo Ihre Daten liegen. Bei WooCommerce entscheiden Sie das selbst.

    Häufige Fragen zu WooCommerce und Shopify

    Welche Plattform ist flexibler?

    WooCommerce. Tausende Plugins und Themes und die volle Kontrolle über den Code machen eigene Designs, Logik für B2B und direkte Verbindungen zu ERP und CRM möglich. Shopify ist stärker standardisiert, was den Einstieg erleichtert, Anpassungen aber begrenzt.

    Wie schnell ist ein WooCommerce Shop startklar?

    Die technische Basis mit Hosting, Installation, Theme und Grundkonfiguration steht in ein bis zwei Stunden. Mit eigenem Design und Anpassungen dauert es länger, dafür passt der Shop dann genau zu Ihrem Geschäft. Einen einfachen Shopify Shop richten Sie mit einer Vorlage schneller ein, stoßen aber früher an Grenzen.

    Was kostet welche Plattform wirklich?

    Shopify kostet je nach Tarif und Zahlweise etwa 25 bis 384 Euro im Monat. Dazu kommen Apps und bei externen Zahlungsanbietern eine Zusatzgebühr von 0,6 bis 2 Prozent. WooCommerce selbst ist kostenlos, Sie zahlen für Hosting meist 10 bis 50 Euro im Monat sowie einmalig für Plugins und Themes. Bei wachsendem Umsatz ist WooCommerce in der Regel günstiger.

    Wächst Shopify mit, wenn mein Shop größer wird?

    Ja, Shopify entwickelt sich laufend weiter, etwa mit Hydrogen für Headless Commerce, mit KI Funktionen und mit Shopify Plus für große Händler. WooCommerce wächst über WordPress mit und profitiert von der großen Community.

    Welches System eignet sich für Einsteiger ohne Technikwissen?

    Shopify ist mit Support rund um die Uhr, automatischer Wartung und einfachem Backend gut für Einzelunternehmer geeignet. WooCommerce funktioniert für Einsteiger am besten mit einer Agentur, die Hosting, Updates und Sicherheit übernimmt.

    Wie skalieren beide Plattformen bei viel Traffic?

    WooCommerce skaliert mit Cloud Hosting, etwa bei AWS oder Google Cloud, und einer optimierten Datenbank auch bei mehr als einer Million Besuchen im Monat. Shopify skaliert ebenfalls gut, für sehr große Shops führt der Weg aber zu Plus, mit höheren Kosten und enger Bindung an den Anbieter.

    Welche Plattform hat den besseren Support?

    Shopify ist jederzeit per Chat und Telefon erreichbar und hat ein Hilfe Center sowie ein Forum. Bei WooCommerce helfen die Community, der Marktplatz für Experten auf woocommerce.com und Ihre Agentur. Unsere Kunden erreichen uns zum Beispiel unter .

    Was passiert bei einem Umzug zwischen den Plattformen?

    Automatische Tools übernehmen Produkte, Bestellungen und Kunden. Dazu gehören die Umstellung der Domain, Weiterleitungen für alle alten Adressen und Tests vor dem Livegang, damit SEO und Verkäufe keinen Schaden nehmen.

    Let’s talk!

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